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How to start a fashion blog / 6 mins

Der ultimative Guide: SEO für WordPress Blogs (+ kostenlose SEO Checkliste)

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Wenn es darum geht zu kommunizieren, dass dein neuer WordPress Blog exisiert und bereit ist von deinen zukünftigen Lesern gefunden zu werden, ist SEO ein sehr wichtigstes Thema für dich. Ich brauche vermutlich nicht zu erwähnen, dass du nach Veröffentlichen deiner ersten Inhalte diese auf deinen Social Media Kanälen teilen solltest und dich mit anderen Bloggern in der Nische austauschen und vernetzen solltest. Trotzdem kann Google und der Traffic von Suchmaschinen für dich ein Game Changer sein, und daher solltest du unbedingt in die Suchmaschinenoptimierung deines Blogs investieren. Wie das geht verrate ich dir in diesem einfachen SEO Guide für WordPress Blogs.

Übersicht: Starte einen erfolgreichen Fashionblog – Der Tech Guide für Anfänger

  1. Teil 1: Starte deinen eigenen Fashionblog – WordPress Hosting, Domain und Installation
  2. Teil 2: How to find the perfect Theme for your Fashion Blog (englische Version)
  3. Teil 3: 7 Essential Plugins for WordPress Beginners (englische Version)
  4. Teil 4 (dieser Artikel): Der ultimative Guide: SEO für WordPress Blogs

Im vierte Teil unserer ‚Starte deinen eigenen Fashionblog‘-Serie geht es darum, wie du mit verschiedensten Tipps und Tricks deinen Blog optimierst, sodass er ganz vorne in den Suchergebnissen von Google gerankt wird und einfach von deinem idealen Leser gefunden werden kann.

Was ist SEO?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, und der Schlüssel zu deinem Erfolg auf Google. Unter diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die du ergreifen kannst, um mit deinen Posts in den Suchergebnissen möglichst weit vorne angezeigt zu werden. Wenn ich mir die Analytics von meinen eigenen Lifestyle-Blog ansehe, kann ich fast 70% meiner Unique Visitors als Referral von Suchmaschinen (meistens Google) identifizieren. Das ist die Mehrheit meiner Zugriffe und zeigt ziemlich eindrucksvoll wie wichtig SEO ist, wenn du einen erfolgreichen WordPress Blog starten möchtest.

Der Unterschied zwischen On-Site und Off-Site SEO

Die Suchmaschinenoptimierung einer Website besteht dabei aus zwei Teilen: On-Site und Off-Site SEO (oder auch On-Page und Off-Page SEO genannt).

Die Optimierung des On-Site SEO deines WordPress Blogs hast du größtenteils selbst in der Hand. Dazu gehört beispielsweise die Optimierung deiner Blogposts und Seiten, sodass diese einfach mit den richtigen Keywords gefunden werden können. Schau dir dazu den nächsten Absatz an, um zu sehen, welche Punkte deiner Posts du dafür optimieren solltest.

Der andere Teil ist Off-Site SEO. Dazu gehören verschiedene Faktoren, die beeinflussen wie beliebt Google deinen Blog einschätzt und wie hoch deine Posts im Google Ranking stehen. Das ist der Teil, den du selbst kaum beeinflussen kannst, weil dieses Ranking vor allem auf Backlinks von anderen Blogs und Webseiten beruht. Die Quantität, aber auch die Link-Qualität zeigt Google wie wertvoll und beliebt deine Inhalte im Vergleich zu anderen Seiten in der gleichen Zielnische sind. In der Vergangenheit haben viele Webseitenbetreiber versucht ihren Page Rank mit bezahlten Links zu verbesseren, was allerdings von Google bestraft wurde und nicht selten dazu geführt hat, dass sich das Ranking verschlechterte oder die Seite sogar ganz von Googles Index ausgeschlossen wurde.
Backlinks zu deinem Blog aufzubauen und damit das Off-Site SEO Ranking deines Blogs zu optimieren, ist also nicht so einfach. Hilfreich ist auf jeden Fall guten Content zu kreieren, der deinen Lesern einen Mehrwert bietet und zum Teilen anregt.

Zusammengefasst lässt sich sagen: On-Page SEO Faktoren bestimmen für welche Keywords dein Blog auf Google gefunden werden kann und Off-Page wie hoch deine Posts in den Suchergebnissen platziert werden.

So optimierst du On-Site SEO für deinen WordPress Blog

Die gute Nachricht ist, dass du mit On-Site SEO sehr viel zur Optimierung deines WordPress Blogs für Google beitragen kannst und es selbst in der Hand hast, dass deine Artikel über Suchmaschinen gefunden werden können. Die folgenden Punkte solltest du dabei vor allem beachten:

Titel und Meta Description

Zuerst solltest du sichergehen, dass der Title Tag deines Blogs und die Beschreibung genau zeigen, worum es auf deiner Webseite geht und dass du dort deine wichtigsten Keywords unterbringst. Für unsere Seite sind das zum Beispiel WordPress, Theme Shop und Agentur. Vermeide Keyword Stuffing (also einfach alle Keywords, die dir einfallen, in den Titel zu stopfen), aber stelle auch sicher, dass sowohl der Titel als auch die Beschreibung Suchmaschinen sofort klar machen, worum es geht.

Dazu gehst du in deinem WordPress Dashboard auf Einstellungen > Allgemein. Dort kannst du Seitentitel und Beschreibung anpassen. Oder du nutzt dafür ein SEO-Plugin (weiter unten stelle ich dir unser Liehlingsplugin vor), mit dem das noch einfacher funktioniert.

Überschriften (H1, H2, …)

Deine WordPress-Seite und deine Blogposts mit (Zwischen-)Überschriften (vor allem H1 Tags) zu strukturieren, ist nicht nur wichtig, um deine Posts besser lesbar zu machen, sondern auch für Suchmaschinen, die vor allem nach diesen Heading-Tags Ausschau halten werden, um herauszufinden, was die wichitgsten Teile deiner Seite sind. Daher solltest du deine wichtigsten Keywords immer in diese Überschriften einfügen.Der wichtigste H1-Tag deiner Seite ist dabei der Seitentitel auf der Homepage und auf deinen Post-Seiten der Post-Titel.

Zwischenüberschriften innerhalb von Posts beginnst du am besten mit H2 Tags, um Suchmaschinen nicht zu verwirren (manche Crawler stufen zu viele H1 Tags als Spam ein).

Alt Text für Bilder

Wenn du Bilder in deine Posts einfügst, ist es sehr wichtig, dass du einen Alt Text hinzufügst, sodass Suchamschinen verstehen können, was auf dem Bild zu sehen ist und für welche Keywords es relevant ist (außerdem ist der Alt Text auch wichtig für Barrierefreiheit!).

Du kannst den Alt Text bearbeiten, wenn du ein Bild in WordPress einfügst. Der Screenshot unten zeigt dir, wie das geht. Ich persönlich versuche außerdem den Bildern sinnvolle Dateinamen zu geben, in denen meine Keywords vorkommen, und kopiere diesen dann einfach in das Feld für den Alt Text.

 

 

URLs und Permalink-Struktur

Suchmaschinen werden außerdem den Link zu deinem Post und die Link-Struktur nutzen, also stelle sicher, dass auch daraus das Thema das Posts hervorgeht und dass deine wichtigsten Keywords enthalten sind. Wenn du wissen möchtest, wie du die Permalink-Struktur in WordPress ändern kannst, scrolle ein bisschen nach unten und schau dir unseren zusätzlichen Tipp dazu an.

Interne Links

Ein Aspekt von On-Site SEO, der oft vergessen wird, sind interne Links in Blogposts. Wenn du einen Posts schreibst, versuche immer zwei oder drei Links zu anderen, für das Thema relevanten Posts von deiner Seite einzufügen, um ein internes Netzwerks von Links aufzubauen, das Suchmaschinen verstehen können.
Wenn du externe Links zu anderen Seiten einfügen möchtest, setze diese auf No-Follow, um Suchmaschinen zu zeigen, dass sie ihnen nicht folgen sollen, wenn sie das Ranking für die verlinkte Seite erstellen. Eine No-Follow-Checkbox für das Einfügen von Links kannst du zum Beispiel mit dem Plugin Title and Nofollow For Links realisieren.

Nutze Kategorien und Tags

In WordPress kannst du ganz einfach deine Posts mit Kategorien und Tags versehen. Das solltest du auch tun, um dein SEO-Ranking zu verbessern, denn die Kategorien machen es Suchmaschinen einfacher zu verstehen, wie die Struktur deines Blogs aussieht und über welche Themen du bloggst. Außerdem macht ein sinnvoller Einsatz von Kategorien und Tags deinen Blog einfacher navigierbar für deine Besucher und kann dadurch die Bounce Rate senken (was wiederum ein wichtiger Faktor für Google ist).

Content mit hoher Qualität

Die Qualität deiner Inhalte ist eines der allerwichtigsten Dinge für SEO. Behalte bei allen Optimierungen immer im Hinterkopf, dass du deine Artikel für Menschen schreibst, die auf der Suche nach der Lösung für ein Problem sind. Stopfe deine Posts nicht mit Keywords voll, sodass sie unleserlich werden, und stelle sicher, dass du einen Mehrwert für deine Leser bietest. Google hat Algorithmen, die die Qualität deiner Inhalte messen, und wird seinen Besuchern nur die besten und relevantesten Artikel weit oben anzeigen.

Das sind die wichtigsten Punkte, die du beachten solltest, wenn du deine Blogposts oder generell deine WordPress-Seite für Google und andere Suchmaschinen optimieren möchtest. Daneben gibt es noch ein paar weitere Dinge, die dir einen zusätzlichen SEO Boost verschaffen können.

4 Tipps für einen SEO Boost für deine WordPress-Seite

1) Ganz am Anfang: Setze deine Webseite auf no-index

Wenn du deinen Blog gerade erst startest und noch keine Inhalte veröffentlich hast, solltest du darüber nachdenken, den Blog solange vor Google zu „verstecken“. Dann wird Google deinen halbfertigen Blog nicht indexieren und du kannst in Ruhe alle Einstellungen vornehmen, bevor du deine Seite öffentlich machst.
Um deinen Blog zuerst auf no-index zu setzen, gehe zu Einstellungen > Lesen und setze das Häkchen bei der Checkbox Suchmaschinen davon abhalten, diese Seite zu indexieren.

Wichtig! Willst du von Suchmaschinen gefunden werden, musst du das Häkchen hier unbedingt wieder entfernen, sonst kann Google deine Posts nicht indexieren.

2) Installiere ein SEO Plugin

Unsere Empfehlung für ein gutes SEO-Plugin (und das, was auch wir auf allen unseren Seiten nutzen) ist The SEO Framework, weil es eine kostenlose, schnelle und einfach zu bedienende Alternative zu den größeren Plugins Yoast SEO und All in One SEO ist. Lade dir das Plugin aus dem WordPress-Repository herunter (lies diesen Post, falls du nicht weißt, wie man Plugins installiert), aktiviere es und gehe dann zu SEO im linken Menü deines Dashboards, um die Einstellungen für deine Seite vorzunehmen.

Wenn du deine Blogposts überprüfen möchtest, bevor du sie veröffentlichst, empfehle ich dir, außerdem die Focus Extension herunterzuladen. Das ist ein kostenloses Zusatz-Plugin zu The SEO Framework, das die Keyword-Dichte in den relevanten Teilen deines Blogposts prüft und dir Tipps gibt, wie du den Artikel weiter optimieren kannst. Außerdem kannst du damit bis zu drei Keywords gleichzeitig checken und so auch Synonyme abdecken, während z.B. Yoast immer nur ein Keyword erlaubt.

seo-guide-for-wordpress-blogs-the-seo-framework-wordpress-plugin-tutorial-checklist

3) Optimiere die WordPress Permalinks

Die Permalinks deiner WordPress-Seite werden anfangs so aussehen: https://munichparisstudio.com/?p=132. Das ist weder verständlich für deine Leser (worum geht es, ist es ein Post oder eine Seite?) und auch nicht ideal für Suchmaschinen, die deine Posts versuchen zu indexieren. Deshalb solltest du die Permalink-Struktur in ein leichter lesbares und SEO-freundlicheres Format ändern.

Gehe dazu auf Settings > Permalinks und wähle entweder Beitragsname oder Benutzerdefiniert, stelle aber sicher, dass der Post-Titel, der mit deinen Keywords optimiert ist, in der URL vorkommt.

seo-guide-wordpress-checkliste-permalink-struktur-ändern-anleitung-munichparisstudio

4) Deaktiviere die Indexierung von Archiv- und Suchergebnis-Seiten

Um sicherzugehen, dass Google dich nicht für Duplicate Content abstraft, solltest du die Archiv- und Suchseiten deines Blogs nicht indexieren lassen. Wenn du das SEO Framework Plugin nutzt, ist es super einfach, einzelne Archive von der Indexierung auszuschließen: Klicke auf SEO und scrolle nach unten bis Einstellungen Robots-Meta. Klicke auf den Indexierung Tab und achte darauf, die letzten vier Checkboxen anzuhaken (wie im unteren Screenshot).

seo-tipps-und-tricks-für-wordpress-checkliste-google-indexierung-tutorial-anfänger-wordpress

Gratis Download: SEO Checkliste für deine Blogposts

Damit du nie vergisst deine Blogposts vor dem Veröffentlichen für SEO zu optimieren, habe ich dir diese hilfreiche Infografik mit einer Checkliste zusammengestellt, die du Schritt-für-Schritt durchgehen kannst. Am besten lädst du sie dir herunter und speicherst sie auf deinem Computer ab (klicke dazu einfach auf die Grafik, Rechtsklick „Grafik speichern unter“). Oder du pinnst sie für später, wenn du deinen nächsten Blogpost schreibst.